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Montag, 20. April 2020

Wanderung Livo - Grotto Dangri - Rifugio Pianezza - Rifugio Como



Eine Gruppe junger Leute wurde von einem Team des Lokalen Fernsehsenders TELEUNICO (Lecco) auf einer Wanderung in die Berge oberhalb von Gravedona begleitet. Die Tagestour führte von Livo über Grotto Dangri, Rifugio Pianezza bis hin zum Rifugio Como (knapp 1.800 m) am Darengo-See.


Dieser sehr interessante Bericht wurde auch auf Youtube hochgeladen. Damit es auch für den deutschsprachigen Betrachter verständlich wird, habe ich das Video mit deutschen Untertiteln versehen.

Nach meiner Einschätzung ist das Video sehr professionell und gut gelungen. Es gibt einen sehr schönen Einblick in die Vielfalt der Bergwelt rund um den Comer See. Viel Spass beim Betrachten.


Donnerstag, 4. Mai 2017

Uferweg am Comer See, 18 km von San Vito bis nach Sorico


Neben den klassischen Uferpromenaden am Westufer des Sees, wie z.B. in Menaggio, Gravedona, Tremezzo oder Lenno,  gibt es, insbesondere im nördlichen Teil des Comer Sees, einen sehr schöne Spazier- und Radwege direkt am Wasser, der zu jeder Jahreszeit seinen Reiz hat. 

Während im südlichen Teil des Comer Sees oftmals der Zugang zum See durch Privatgrundstücke nicht möglich ist oder die landschaftlichen Gegebenheiten wie z.B. steile Felsen den Zugang zum  Wasser verhindern, ist die Situation im nördlichen Teil  des Sees wesentlich günstiger. 

Weitab vom Autoverkehr, direkt am Ufer mit schönen Blicken auf den See und die umliegenden Berge, vorbei an verschiedenen Badestränden, gibt es im Bereich zwischen Cremia  (San Vito) und Sorico insgesamt 18 km Uferweg, die fast ausschließlich direkt am Ufer entlang führen. 



Montag, 8. September 2014

Wandern am Comer See - Rifugio Menaggio und Santa Amate

Rifugio Menaggio unterhalb des Monte Grona
Eine Wanderung hinauf zum Rifugio Menaggio und dann weiter zur kleinen Kirche Santa Amate wird durch eine wunderschöne Aussicht auf den Comer See, die umliegenden Berge sowie auf die schneebedeckten Gipfel der Walliser Alpen belohnt. Das 1962 erbaute Rifugio Menaggio liegt auf etwa 1.400 m Höhe direkt unterhalb des 1.736 m hohen Monte Grona und ist gut von Breglia, oberhalb von Menaggio, erreichbar. 

Blick von der Menaggio Hütte in Richtung Bellaggio und Lecco

Eine schöne Aussicht und eine gute Einkehrmöglichkeit
Mit dem PKW geht es von Menaggio über Loveno und Plesio hinauf nach Breglia. In Plesio befindet sich eine Mineralwasser Quelle, von der seit 1965 das bekannte und allseits beliebte Mineralwasser "Chiarella" geliefert wird. In Breglia angekommen zweigt am Friedhof ein kleines Sträßchen zu den "Monti di Breglia" ab. Folgt man diesem Weg, dann nähert man sich mit dem PKW ein ganz erhebliches Stück dem ersten Ziel der Wanderung. 

Blick von der Terrasse der Hütte auf den See
An Wochenenden oder in der Hauptsaison kann es dann allerdings ein wenig schwierig werden, einen Abstellplatz für den PKW zu finden. Von den "Monti di Breglia" (rd. 1.000 m) ist man in knapp 1,5 Stunden an der Menaggio Hütte angekommen. Dort gibt es neben einer wunderschönen Aussicht auf den See auch eine gute Einkehrmöglichkeit (von Mitte Juni bis Mitte September täglich geöffnet, sonst nur an Wochenenden). 

Unterwegs nach Santa Amate

Kleine Kirche Santa Amate, im Hintergrund Monte Grona
Wer noch bei Kräften ist, sollte auf alle Fälle noch weiter hinauf zur kleinen Kirche Santa Amate (1.612 m) gehen. Es gibt hierzu zwei Möglichkeiten: entweder man steigt den steilen Weg direkt zum Grat hinauf (Richtung Monte Grona, Normalroute, Forcoletta), oder man geht dafür etwas länger, aber dafür langsamer ansteigend am Hang hinauf in nördlichcher Richtung. Man kann auch die beiden Wege als Rundweg miteinander kombinieren. 


San Amate, Blick zum Monte Rosa

Blick von Santa Amate in Richtung der Walliser Alpten (siehe auch unten)

Blick zum Nordende des Sees - Val Chiavenna (links) - Valtellina

Blick von Santa Amate auf den See mit Bellagio

Blick von Santa Amate in Richtung der Räthischen Alpen
Santa Amate, Blick zum Luganer See
Auf alle Fälle lohnt sich der Aufstieg, da man vom Grat den Blick nach Westen frei hat und bis hin zu den Walliser Alpen sehen kann (gute Sicht vorausgesetzt). Auch wird der Blick zum Luganer See frei. Ebenso kann man auf das Ende des Sees bei Colico schauen und den Beginn des Val Chiavenna und des Valtellina sehen. Man hat auf diese Art und Weise einen fast kompletten Rundblick auf den See und die umliegenden Berge. Der gut ausgeschilderte und markierte Weg zur Managgio Hütte und weiter hinauf zur Kirche Santa Amate sollte mit gutem Schuhwerk begangen werden und kann auch von Kindern gut bewältigt werden.

Das Panorama der Walliser Alpen

Monte Grona, Santa Amate vom Ostufer des Comer Sees




Montag, 21. Juli 2014

Wanderung auf den Monte Generoso


Der Monte Generoso ist mit seinen 1.701 m die höchste Erhebung des  Valle Intelvi, dass sich vom Luganer See (Osteno) bis hin zum Comer See (Argegno) erstreckt. Wer vom Süden kommend auf der Autobahn nach Como fährt, kann bei guter Sicht den Monte Generoso an seinen zwei Gipfeln gut erkennen. Die weitere Strecke der Autobahn in Richtung Sankt Gotthard führt auf schweizer Gebiet direkt unterhalb des Gebirgsmassives entlang. Die Wanderung von etwa insgesamt 10 km (inkl. Rückweg) kann gut mit Kindern unternommen werden. 

Ausgangspunkt der Wanderung ist der kleiner Weiler Orimento auf 1.274 m. Der Ort liegt oberhalb von San Fedele Intelvi auf der italienischen Seite des Monte Generoso. Dort befindet sich ein kleiner Parkplatz und eine bewirtschaftete Berghütte.

Der Weg führt zu Beginn über große Weideflächen. Auffallend sind die kleinen Seen (Bolle), die als Tränke für die Weidetiere angelegt wurden.
Zahlreiche Kühe sind in den Sommermonaten auf der Weide anzutreffen.

Das Gebiet des Monte Generoso ist bekannt für die abwechslungsreiche Flora, die insbesondere im Frühjahr beeindruckt.


Entlang des Weges gibt es zahlreiche Heidelbeerfelder. Wer zur richtigen Jahreszeit unterwegs ist, der findet mit den reifen Beeren eine angenehme Abwechslung. 

Immer wieder ergeben sich schöne Blicke auf  den Monte Generoso, das Ziel der Wanderung.

Der Weg ist zu Beginn recht breit. Im weiteren Verlauf geht es dann auf einem schmalen Bergpfad immer weiter hinauf.  Der Weg hat wenige richtig steile Abschnitte, es geht aber immer leicht bergauf.
Kurz unterhalb des Gipfels ist die Grenze zur Schweiz erreicht.
Vom Gipfel hat man einen schönen Blick auf den Luganer See, die Po-Ebene und (bei guter Sicht) auf die Walliser Alpen.

Blick auf Melide, Rovio,Lugano und den Luganer See

Auf dem Mone Generoso gibt es eine Wetterstation sowie den Bahnhof einer Zahradbahn, die von Capolago (Luganer See) hinauf führt.  Bedingt durch umfangreiche Umbauarbeiten an der Bergstation nimmt die Bergbahn ihren Betrieb erst wieder im Jahre 2016 auf.

Vom Gipfel blickt man über das Valle Intelvi zum Comer See (oben) bzw. zum Luganer See bei Porlezza



Google Maps: Ausgangspunkt der Wanderung
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Montag, 26. Mai 2014

Wallfahrtskirche San Martino - Aussichtspunkt am Comer See

Die Wallfahrtskirche auf dem Felsen oberhalb von Griante
Hoch über dem See oberhalb von Griante liegt die kleine Wallfahrtskirche San Martino. Obwohl sie auf den ersten Blick unerreichbar erscheint - so wie Sie auf dem Felsen thront - ist man in einer knappen Stunde vom Parkplatz zu Fuß an der Kirche und damit am Aussichtspunkt angelangt. 

Von der Gemeindekirche in Griante geht der Blick hoch zur Wallfahrtskirche San Martino

Über einig Stufen geht es hinauf zum Ziel

Kurz unterhalb der Kirche San Martino 
Auf einem breiten Weg mit zahlreichen Stufen geht es durch Wald bergan. Sobald die Bäume weniger werden öffnet sich der Blick auf den See und die umliegenden Berge. 


Man hat einen wunderbaren Blick auf Bellagio, die Grigna (2.400 m) und fast bis hin nach Lecco. Das Ziel ist jetzt nicht mehr weit und bald darauf auch schon erreicht.


Wie unschwer zu erkennen, gliedert sich das Gebäude in drei Teile, die in verschiedenen Epochen entstanden sind. Während die ältesten Teile romanischen Ursprungs sind, wurden die wesentlichen Teile der Kirche im 16. Jh. fertiggestellt und nach dem Fund der Marienstatue im 17.J.h. erweitert. Bereits schon die Römer hatten an dieser Stelle einen Beobachtungsturm errichtet.

Bänke und Tische laden ein zum Picknick
Der Legende nach wurde im 17. Jh. am Berg San Martino oberhalb von Griante eine Marienstatue von einer jungen Schäferin in einer schwer zugänglichen Höhle gefunden. Nachdem der Fund im Dorf bekannt wurde, gingen die Menschen von Griante in einer Prozession auf den Berg. Die Männer des Ortes holten die Statue aus der Höhle, um sie ins Dorf zu bringen. Da sich von den Menschen in Griante niemand erinnern konnte, dass es eine solche Statue der Jungfrau Maria, jemals gab, wurde der Fund als Wunder bezeichnet und dann in der Gemeindekirche untergebracht, damit sie jedermann sehen konnte. Auf wundersame Weise verschwand die Statue wieder und wurde an einem hoch über Griante befindlichen Ort gefunden. Dieses Wunder war Anlass genug, am Fundort eine Kirche zum Schutz und zur Aufbewahrung der Marienstatue zu errichten. Wenn inzwischen kein weiteres Wunder geschehen ist, dann sollte die Statue noch an ihrem Platz in der Kirche stehen. 

Der Blick nach Norden zum Monte Legnone (2.600 m)

Von der Kirche hat man einen guten Blick auf die Villa Maresi, die Ende des 19. Jh. auf den Ruinen einer alten Befestigungsanlage aus dem 16. Jh. errichtet wurde. Die heutigen Besitzer des Anwesens sind die Erben der Familie Heinz  (Ketchup) aus den USA. Theresa Heinz ist  Ehefrau des derzeitigen US Außenministers Kerry.




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Freitag, 2. Mai 2014

Kleine Wanderung von Menaggio auf der alten Eisenbahntrasse ins Tal derSanagra am Comer See

In der Altstadt von Menaggio

Es ist heute schwer vorstellbar, dass von 1884 bis 1939 eine Eisenbahnverbindung zwischen Menaggio und Porlezza bestanden hat. Dort, wo sich heute eine Tankstelle befindet, war der Bahnhof von Menaggio. Die Bahn wurde vorwiegend für touristische Zwecke genutzt und hatte im Jahre 1930 mit 130.000 Passagieren das höchste Fahrgastaufkommen in der 55jährigen Geschichte. 

Der ehemalige Bahnhof in Menaggio - hier befindet sich heute eine Tankstelle

Ein kurzes Teilstück der ehemaligen Bahntrasse von knapp 1,5 km wurde erst kürzlich von der Gemeinde Managgio in einen Rad- und Fußweg ausgebaut. Dieser landschaftlich reizvolle Abschnitt ist Teil einer Wanderung von Menaggio in das Tal der Sanagra (4,3 km einfache Strecke).

Ponte Vecchio in Menaggio
Der Spaziergang beginnt am Friedhof von Menaggio, führt über die alte Brücke aus dem 14. Jh. (Ponte Vecchio), die den Fluss Sanagra überquert, vorbei an einem kleinen Wasserfall, bis hinauf zum Ortsteil Castello. Hier geht es über die Bundesstraße von Menaggio nach Lugano und man folgt dann weiter der Via Monte Grappa. Dann geht es wieder über die Bundesstraße und weiter aufwärts. Am Ende des Fußweges biegt man rechts in eine Straße ein, die der alten Trasse der Bahn folgt. 


Auf der alten Bahntrasse
Vorbei an einem Parkplatz mit Rastmöglichkeit geht es in den Wald und dann bald durch einen etwa 200 m langen Tunnel. Am Ende des Weges an der Bar "zum alten Bahnhof" (Vecchia Stazione) biegt man rechts ab und folgt der wenig befahrenen Straße bis zum Beginn des Dorfkerns von Cardano. 


Der Weg abwärts in Tal der Sanagra
Hier biegt rechts ein Fußweg ab, dem man bis zur Brücke "Tobi" hinab ins Tal der Sanagra folgt. Man kann dem Flusslauf auf der linken Seite folgend bis in die Schlucht der Sanagra gelangen.

Brücke Tobi




Mittwoch, 19. Februar 2014

Uferwege am westlichen Ufer des Comer Sees

Uferweg in Gera Lario
Neben den klassischen Uferpromenaden am Westufer des Sees, wie z.B. in Menaggio, Gravedona, Tremezzo oder Lenno,  gibt es, insbesondere im nördlichen Teil des Comer Sees, einige sehr schöne Spazier- und Radwege direkt am Wasser. 

Während im südlichen Teil des Comer Sees oftmals der Zugang zum See durch Privatgrundstücke nicht möglich ist oder die landschaftlichen Gegebenheiten wie z.B. steile Felsen den Zugang zum  Wasser verhindern, ist die Situation im nördlichen Teil  des Sees wesentlich günstiger. 

Weitab von jeglichem Autoverkehr, direkt am Ufer mit schönen Blicken auf den See und die umliegenden Berge, vorbei an verschiedenen Badestränden gibt es im Bereich zwischen Cremia  (San Vito) und Gera Lario drei  verschiedene interessante Möglichkeiten mit jeweils einer Gesamtlänge zwischen 3 und 8 km.

Von Cremia -  San Vito nach Musso
Von Cremia  (San Vito) über Pianello del Lario nach Musso, ca 3 km, entlang des Weges gibt es verschiedene Einkehrmöglichkeiten. Das letzte Teilstück von etwa 200 m wurde jetzt geschlossen (Privatgrundstücke direkt am See gelegen mussten mit einer aufwändigen Konstruktion umgangen werden), so dass die Strecke jetzt komplett am See entlang führt. 





Uferweg von Cremia nach Musso


Von Dongo nach Gravedona
Von Dongo nach Gravedona, knapp 4 km.  Der Rückweg kann im Sommer mit dem Schiff zurückgelegt werden.

Der Weg von Dongo nach Gravedona lohnt sich zu jeder Jahreszeit
Von Domaso nach Gera Lario
Von Domaso  nach Gera Lario, ca 8 km.  Der Weg  führt hinter Gera Lario am Ufer des Flusses Mera entlang.  Es besteht  die Möglichkeit, den Spaziergang bis hin nach Dascio am Lago di Mezzola zu verlängern.  

Entlang dem Fluss Mera auf dem Weg von Domaso nach Gera Lario

Schöne Blicke auf die Berge bei Weg von Domaso nach Gera Lario



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