Eine Gruppe junger Leute wurde von einem Team des Lokalen Fernsehsenders TELEUNICO (Lecco) auf einer Wanderung in die Berge oberhalb von Gravedona begleitet. Die Tagestour führte von Livo über Grotto Dangri, Rifugio Pianezza bis hin zum Rifugio Como (knapp 1.800 m) am Darengo-See.
Dieser sehr interessante Bericht wurde auch auf Youtube hochgeladen. Damit es auch für den deutschsprachigen Betrachter verständlich wird, habe ich das Video mit deutschen Untertiteln versehen.
Nach meiner Einschätzung ist das Video sehr professionell und gut gelungen. Es gibt einen sehr schönen Einblick in die Vielfalt der Bergwelt rund um den Comer See. Viel Spass beim Betrachten.
Der schönste Badestrand am Comer See befindet sich wohl in Gravedona. Dort, wo der Fluss Liro in den Comer See mündet, gibt es - je nach Wasserstand - einen mehr oder weniger großen Strand, der aus grobem Kies bzw. Sand besteht.
Das ist nicht besonders oft am See anzutreffen, da das Seeufer größtenteils sehr steinig ist. Dieser Strand ist für Kinder ideal, da diese auch im flachen Flussbett sehr schön spielen können.
Die flache Mündung des Flusses Liro
Es gibt ausreichende Parkplätze und auch einen kleinen Kiosk für Snacks und Erfrischungsgetränke.
Neben den klassischen Uferpromenaden am Westufer des
Sees, wie z.B. in Menaggio, Gravedona, Tremezzo oder Lenno, gibt es, insbesondere im nördlichen Teil des
Comer Sees, einige sehr schöne Spazier- und Radwege direkt am Wasser.
Während
im südlichen Teil des Comer Sees oftmals der Zugang zum See durch Privatgrundstücke
nicht möglich ist oder die landschaftlichen Gegebenheiten wie z.B. steile
Felsen den Zugang zum Wasser verhindern,
ist die Situation im nördlichen Teil des
Sees wesentlich günstiger.
Weitab von jeglichem Autoverkehr, direkt am Ufer mit
schönen Blicken auf den See und die umliegenden Berge, vorbei an verschiedenen
Badestränden gibt es im Bereich zwischen Cremia
(San Vito) und Gera Lario drei
verschiedene interessante Möglichkeiten mit jeweils einer Gesamtlänge
zwischen 3 und 8 km.
Von Cremia - San Vito nach Musso
Von Cremia(San
Vito) über Pianello del Lario nach Musso, ca 3 km, entlang des Weges gibt es verschiedene
Einkehrmöglichkeiten. Das letzte Teilstück von etwa 200 m wurde jetzt geschlossen (Privatgrundstücke direkt am See gelegen mussten mit einer aufwändigen Konstruktion umgangen werden), so dass die Strecke jetzt komplett am See entlang führt.
Uferweg von Cremia nach Musso
Von Dongo nach Gravedona
Von Dongo nach Gravedona, knapp 4 km. Der Rückweg kann im Sommer mit dem Schiff
zurückgelegt werden.
Der Weg von Dongo nach Gravedona lohnt sich zu jeder Jahreszeit
Von Domaso nach Gera Lario
Von Domaso nach
Gera Lario, ca 8 km.Der Weg führt hinter Gera Lario am Ufer des Flusses
Mera entlang.Es bestehtdie Möglichkeit, den Spaziergang bis hin nach
Dascio am Lago di Mezzola zu verlängern.
Entlang dem Fluss Mera auf dem Weg von Domaso nach Gera Lario
Schöne Blicke auf die Berge bei Weg von Domaso nach Gera Lario
Ein beachtenswertes Kleinod im romanischen Baustil befindet sich in Gravedona, einer Gemeinde am nordwestlichen Ufer des Comer Sees. Es handelt sich hierbei um die Kirche Santa Maria del Tiglio (Tiglio = Linde), eine der ältesten Kirchen in der Provinz Como, die im 13. Jh. an Stelle einer Kirche aus dem 5. Jh. erbaut wurde.
Das sakrale Gebäude ist in unverfälschtem romanischen Stil aus Granit und weißem Marmor erbaut. Wenn man aus dem Sonnenlicht in die Kirche Santa Maria del Tiglio tritt, ist der Besucher für einen Moment geblendet, denn das Innere des Gotteshauses ist dunkel. Haben sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt, dann wird die schöne Schlichtheit des romanischen Gebäudes sichtbar.
Ruhe umgibt den Besucher und der Blick richtet sich sofort auf das riesige Kruzifix aus dem 13. Jh.
Einige Reste von Fresken, die ältesten stammen aus dem 15. Jh., verzieren die Wände.